Über uns

Team

Nicole Schneider

Wohnhaft auf dem Bözberg
Familienfrau 2 Kinder
Diplomierte Spielgruppen und Waldspielgruppenleiterin
Gesamt-Leitung  Spielgruppe 
Telefon: 079 406 58 90
Email: info[ät]spielgruppe-brugg.ch

Anna Schäpper

Wohnhaft in Riniken
Familienfrau 2 Kinder
Co-Leitung Spielgruppe
Telefon: 079 926 52 59
Email: info[ät]spielgruppe-brugg.ch

Annapurna Srinivas

Wohnhaft in Brugg 
Familienfrau 2 Kinder
Spielgruppen-Leiterin
Waldspielgruppen-Leiterin

Carmen Baumann

Wohnhaft auf dem Bözberg
Familienfrau 2 Kinder
Spielgruppen-Leiterin

Kathrin Wyss

Wohnhaft in Riniken
Familienfrau 3 Kinder
Spielgruppen-Leiterin
In Ausbildung als Waldspielgruppen-Leiterin

Sandra Brunner

Wohnhaft in Umiken
Familienfrau 3 Kinder
Spielgruppen-Leiterin

Yuna

Nova Scotia Duck Tolling «Toller»
Welpen – & Junghunde- Schule, Hundehalterbrevet
Spielgruppen Hund

Pädagogisches Konzept

Vorstellen der Spielgruppe


1.1 Spielgruppe Brugg

Gründung: Im April 2001 (Gründungsmitglied Tanja Keller und Susi Müri)

Gruppe:  Jeweils Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8.30-11.30 Uhr. Bei der Startzeit handelt sich um die Auffangzeit, die bis um 9.00 Uhr dauert.

Eintritt: Die Spielgruppe wird für Kinder die zwei Jahre vor Kindergarten Eintritt stehen angeboten.
Eine Gruppe besteht aus max. 12 Kinder. Die Gruppe trifft sich jeweils für 3 Stunden pro Woche. Begleitet und betreut wird die Gruppe von zwei Spielgruppenleiter: Innen, sie unterstützen und begleiten die Kinder in ihren freien Spielaktivitäten und ganzheitlichem Lernen (Hand-Herz-Kopf).  

Rahmenbedingungen: Die Spielgruppe findet in der Schützenmatt 31, 5200 Brugg statt. Oft wird die Gruppe sich
auch draussen aufhalten. Die Kinder sollten der Witterung entsprechend angekleidet sein. Die Kinder bekommen ein ausgewogenes und gesundes «Znüni» offeriert.
Kosten: Die Kosten für einen Spielgruppenmorgen pro Monat belaufen sich auf 150 Franken.

1.2 Waldspielgruppe Füchsli
Gründung:
2004
Gruppe: Jeweils Montag, von 10.00-14.00 Uhr. Die Betreuerinnen sind jeweils eine Viertelstunde früher vor Ort.

Eintritt: Die Waldspielgruppe wird für Kinder die zwei Jahre vor Kindergarten Eintritt stehen angeboten. Eine Gruppe besteht aus max. 14 Kinder. Die Gruppe trifft sich jeweils für 4 Stunden pro Woch im Brugger Wald. Begleitet und betreut wird die Gruppe von drei Waldpädagoginnen frühe Kindheit und einem Sozialhund. Die Betreuerinnen begleiten und unterstützen die Kinder in ihren freien Spielaktivitäten und ganzheitlichen Lernen (Hand-Herz-Kopf). 

Rahmenbedingungen: Die Waldspielgruppe findet bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit in der freien Natur statt. Bei Sturm und zu viel Schnee, weichen wir in den Innenraum aus (Info werden von Betreuerinnen mitgeteilt). Das «Znüni» wie auch das Mittagessen wird offeriert. Die Leiter: Innen führen ein Natel und eine Apotheke mit sich. Genaueres dazu im Sicherheits- und Hygienekonzept.

Kosten: Die Kosten für einen Waldspielgruppenmorgen pro Monat belaufen sich auf 160 Franken.

1.3 Mini Eltern Kind Wald

Gründung: 2019

Gruppe: Jeweils Dienstag 9.15-11.15 Uhr.

Eintritt: Der Mini Eltern Kind Wald kann ab Laufalter des Kindes besucht werden. Die Gruppe trifft sich von März bis Juni und von August bis November zwei Mal im Monat im Brugger Wald.

Rahmenbedingungen: Jedes Kind hat eine Begleitperson dabei (Omi, Pate, Gotti, Neni). Der Mini Eltern Kind Wald findet bei jedem Wetter statt. Das «Znüni» wird offeriert. Die Waldpädagogin frühe Kindheit begleitet und unterstützt die Kinder (Familien) in ihren Aktivitäten und ganzheitlichem Lernen in und mit der Natur. Die Kinder bekommen ein ausgewogenes und gesundes «Znüni» offeriert.

Kosten: Die Kosten für den Besuch des Mini Eltern Kind Wald pro Monat belaufen sich auf 160 Franken.

2. Philosophie

Die Spielgruppe Brugg ist ein Angebotszweig vom Schweizerischer Gemeinnütziger Frauenverein Sektion Brugg und Bezirk. Sie bietet Kinder, die zwei Jahre vor dem Kindergarteneintritt stehen die Möglichkeit, sich in einer konstanten Gruppe zu entwickeln und zu entfalten. Die Spielgruppe ist ein familienergänzendes Lern- und Bildungsort.  Das zentrale Bildungsmittel ist das freie Spiel. Das Kind steht im Mittelpunkt, es wird aufmerksam von pädagogischen ausgebildetem Fachpersonal begleitet. Die Betreuungsperson bietet dem Kind Raum und Zeit für die soziale, kognitive, körperliche und physischen Entwicklung. Die Spielgruppe versteht sich als Bildungsinstitution und ist ein wichtiger Teil der frühkindlichen Bildung. Wir sind offen für viele Formen der Begegnungen. Zum Beispiel Mehrgeneration: wir freuen uns einen Opa oder eine Oma einmal im Monat bei uns in der Spielgruppe Brugg als Besuch begrüssen zu dürfen. Oder die Möglichkeit Unterstützung vom Zivilschutz in Anspruch zu nehmen sowie jungen Menschen einen Einblick in den Berufsalltag (Zukunftstag) zu gewähren.

Seit Dezember 2020 besucht Yuna (geboren 11.09.2020) eine Nova Scotia Duck Tolling Retriever Hündin, die Spielgruppe. Die Kinder

lernen und erfahren ganz viele soziale Aspekte bei den Besuchen von Yuna. Bei den Kindern werden Berührungsängste mit Tieren abgebaut, sie lernen Verantwortung kennen, welche für eine Tierpflege notwendig ist, können in eine Verbindung/Beziehung zu einem Tier treten, lernen den respektvollen und angepassten Umgang mit Tieren (Empathie). Es stärkt die Kinder in ihrer Sozialkompetenz. Ein Tier ist im Hier und Jetzt, freut sich an dem was ist, es entschleunigt und führt aus Stress-Spiralen. Die Kinder sammeln Erfahrungen in Fürsorge und Rücksichtnahme.

3. Pädagogische Leitsätze

«Kinder erkunden die Welt, angespornt von ihrer Neugier. Aufmerksam begleitet von uns.»*
Dies heisst die Kinder wählen ihre Aktivität selbst, die Spielgruppenleiterin sorgt für anregende und altersgerechte Angebote. Wir arbeiten nach der Spielgruppenpädagogik und deren Leitsätze. Das Kind steht immer im Mittelpunkt, es wählt den Zeitpunkt vom aktiv sein und den Lerninhalt selbst. So kann es den nächsten Entwicklungsschritt machen und wird nicht über oder unterfordert. So stärkt das Kind durch die Erfahrung, die es macht, seine Fähigkeit und sein Selbstwertgefühl. 

*Orientierungsrahmen für Bildung und Betreuung von Kinder.

4. Pädagogische Grundhaltung

Um den stetig wachsenden Veränderungen gerecht zu werden, wird das pädagogische Konzept mindestens alle 2 Jahre von der Gesamtleitung der Spielgruppe Brugg in Absprache mit dem Team überarbeitet. Als Leitfaden – dienen folgende Fachbezogene Unterlagen zum einen der Orientierungsrahmen für Bildung und Betreuung von Kindern (neue Auflage 2.0), die Spielgruppepädagogik und die Qualitätsmerkmale vom Schweiz. Spielgruppen-LeiterInnen-Verband. Das Kindeswohl steht im Zentrum-Kindsrecht Artikel 31 «Jedes Kind hat das Recht auf Erholung, Entspannung, Spiel sowie an kulturellen und kreativen Aktivitäten teilzunehmen». Dies erreichen wir, wenn wir mit dem Leitsatz von Maria Montessorie: Hilf mir es selbst zu tun agieren. Es ist uns wichtig, dass wir die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen. Das heisst, wir als Spielgruppenleiter: Innen sind verlässliche und stabile Bezugspersonen. Wir beobachten genau und unterstützen den Prozess nur wenn dies von den Kindern verbal oder nonverbal mitgeteilt wird. Den Weg zu sehen ist wichtig – nicht das Produkt. Da es in der Spielgruppe keinen Lernplan gibt, können die Kinder angespornt von ihrer Neugier «intrinsischen Motivation» auf spielerische Art und Weise entdecken und voneinander lernen. Kinder erkunden die Welt mit all ihren Sinnen und ganzheitlich Hand-Kopf-Herz.

5. Umsetzung der Grundsätze

5.1 In der Arbeit mit den Kindern

Der grosse Teil eines Spielgruppenmorgen beinhaltet viel Zeit für das freie Spiel, auch kurze gezielte und angeleitete Sequenzen finden statt. Der Ablauf wird mit wiederkehrenden Handlugen (Rituale) rhythmisiert, dies vermittelt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit und gibt ihnen eine Orientierung in der Zeit. Wir pflegen die gegenseitige Anerkennung, Toleranz und Solidarität das heisst wir begleiten die Kinder aufmerksam und lassen sie partizipieren. Um ein adäquates freiwilliges Elterngespräch anfangs Jahr anzubieten, beobachten und dokumentieren wir regelmässig die einzelnen Kinder und die Kindergruppe.

Sprache
Die Sprachentwicklung der Kinder wird angeregt in verschieden Sequenzen vom Morgen. Zum einen im freien Spiel, bei Geschichten, Versen, Lieder, Tischtheater, ungezwungenen Gesprächen und altersgerechten Erlebnissen.
Motorik
Für die feinmotorische Fähigkeit zu stärken, stehen unterschiedliche Materialien zur freien Wahl bereit. Die Werkmaterialien spornen die Kinder an eigene Erfahrungen damit zu machen. Im Garten stehen Rutschauto, Rutschbahn, Seile und viele Bewegungselemente bereit, damit können die Kinder sich in ihre grobmotorischen Fähigkeiten üben und fördern.
Kognition
In frei zugänglichen Schränken liegen verschiedene Spiele und Spielmaterialien bereit damit sich die Kinder in der Kognition üben können. Zum einen sind dies Regelspiele-Zuordnung (Puzzle, Memory), Geschicklichkeit, Funktionsspiele, Bau – und «Fädel»- und Balancierspiele. 
Wahrnehmung
In den ersten 6 Lebensjahren ist es von zentraler Bedeutung, dass die Kinder unterschiedlichste Sinneserfahrungen machen können umso wichtige Sinneseindrücke zu erfahren – die Welt durch Greifen-begreifen.
Emotionen
Die Kinder werden von den Spielgruppenleiterinnen im Kennenlernen und Benennen von Emotionen begleitet. Es findet langsam eine Verknüpfung der Emotion und dem Auslöser statt. 


5.2 Sozial-, Selbst- und Sachkompetenz
Sozialkompetenz

Dies ist die Fähigkeit, in einer Gemeinschaft und Gesellschaft zu leben. Damit dies gelingen kann, ist das Wahrnehmen der eigenen Verantwortung und dem dementsprechend Handlungsansatz. Meinungsverschiedenheiten-Konflikte sind perfekte Übungs- und Lernfelder dazu. Die Kinder werden von den Spielgruppenleiter: Innen unterstützt eine eigene Lösung/Weg zu finden, sei dies aufeinander zuzugehen oder auszuhandeln-wie die Lösung für alle stimmig ist.
Selbstkompetenz
Wird auch als Ich-Kompetenz beschrieben, da ist ein grosses Bündel von persönlichen Kompetenzen drin, die für Persönlichkeitsentwicklung und Lernen wichtig sind. Das Endprodukt ist nicht relevant, sondern der Prozess – was wurde dabei gelernt steht im Fokus. Deshalb stehen Übungsfelder, in denen die Kinder selbst tätig sein dürfen, bereit. Hierfür übergibt die Spielgruppenleiterin den Kindern altersgemässe Verantwortung.
Sachkompetenz    
Die Spielgruppenleiter: Innen stellen eine Vielfalt an Angeboten und Material und Techniken bereit. So werden die Kinder zu selbständig Werken und Spielen angeregt.

5.3 Eltern – und Erziehungsberechtigten Arbeit
Die Arbeit mit den Bezugspersonen ist uns sehr wichtig. Sei dies bei Tür – und Angelgesprächen dem jährlich freiwilligen Elterngespräch oder bei verschiedenen Eltern-Kind-Aktivitäten. Genauere Angaben dazu kann jeweils dem Jahresprogramm entnommen werden. Alle drei Jahre wird eine Elternumfrage gemacht.

5.4 Teamarbeit
Ab acht Kinder arbeiten wir immer zu zweit. Dies heisst, dass die Kinder von zwei Fachpersonen begleitet werden. Die Zweierleitung bespricht sich, wer was übernimmt. Dank der Zweierleitung besteht zum einen Zeit für die Beobachtungen, die für das Elterngespräch wichtig sind und die Eltern können sich mit zwei Fachpersonen austauschen. Zudem kann ein direktes Feedback gewünscht und angebracht werden. Das Team tauscht sich mindestens jedes Quartal an einer Sitzung (Austausch) aus. Die Spielgruppenleiter: Innen bilden sich regelmässig weiter, dazu werden interne oder externe Weiterbildungen besucht. Wenn immer möglich wird ein Teil der Kosten von unserem Träger (SGF) übernommen. Im Frühling jedes Jahres finden Evaluationsgespräche mit jeder fix angestellten Mitarbeiter: Innen statt.
 
5.5 Berufsverband

Wir richten uns nach den Qualitätsmerkmalen des Schweizerischen Spielgruppen-Leiterinnen Verband SSLV. Damit stehts alle Spielgruppenleiter: Innen auf demselben Wissen-Informationsstand sind, sind sie Mitglied beim (SSLV) und der regionalen Fach- und Kontaktstelle.

6. Prävention und Sicherheit

Alle wichtigen Informationen zu diesen Themen werden in Sicherheit und dem Hygienekonzept behandelt. 

7. Quelle

Orientierungsrahmen für Bildung und Betreuung von Kindern, Spielgruppenpädagogik und die Qualitätsmerkmale Schweiz. Spielgruppen-LeiterInnen-Verband.

8. Bestandteile

Bestandteile des Pädagogischen Konzepts unserer Spielgruppe und Waldspielgruppe ist das Sicherheitskonzept, diese beinhalten das Hygienekonzepte und den Putzplan (nur indoor Spielgruppe).

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